Willkommen bei der Sängervereinigung 1886 Heidesheim am Rhein e.V.
Am 08.02.2024 fand die 64. Bunte Gesangsstunde der Sängervereinigung in Heidesheim im Schönborner Hof statt. Beim kleinen Eröffnungsspiel, geleitet von Carina und Heike Arnold, mussten alle Anwesenden im Saal geloben ordentlich viel zu trinken, zu essen, zu singen und Spaß zu haben.Udo Arnold begrüßte die beiden Nachwuchsrednerinnen, die Schülerinnen Lea Geins + Maya Kiefer, die ihr Zwiegespräch „Schule ist Mist“ fast schon professionell vortrugen. Dafür bekamen sie die erste Rakete des Abends.
Kindlich ging’s weiter! Als 7-Zwerge verkleidet mit roten Zipfelmützen, weißen Bärten und karierten Hemden tanzte das „Kinderballett in Alt“ zum Zwergenlied (Otto). Udo Arnold lobte die Zwerge, „Sie üben viele Wochen schon, man sieht es, sie sind sehr synchron“.
Als Pfarrer verkleidet präsentierte Udo Arnold seine Fastnachtspredigt und wetterte gehörig von der Kanzel-Bütt. Mit kritischem Blick wurden die unsäglichen Aktionen der großen Politik U so kurz vor der Wahl unter die Lupe genommen. Immer wieder skandiert von: „Gott hat uns für unser Leben nicht den Geist der Furcht gegeben“ und „Oh Herr schenk uns zu jeder Zeit, Kraft, Liebe und Besonnenheit“.
Mit Zicke- Zacke-Heu-Heu-Heu kam der Kerbeborsch Ralf Metzler in die Bütt und hat uns hat von seinem Jahrgang „Geschichte verzählt“ vom Brodworscht Ludwig, de Clothilde die war nicht immer im Bilde, dem Hannebambel Heiner, der 2-beinigen Wutz, den 9 1/2 Hinkel im Stall, der hat halt gern Haxen und halbe Hähnchen gegessen und vielen mehr. Ältere Anwesende kannten den einen oder anderen Namen. Es wurde lauthals gelacht.
Der ChorColores wartete singend auf dem Bahnsteig. Im Gepäck die gut gefüllte Minibar. Es folgten Szenen zum Thema Bahn und durch die Szenen führte ein leicht bekleidet-er, kurios-er „Nummerngirl“. „Irgendwie fängt irgendwann, irgendwo die Zugfahrt an, die Zeit ist reif für ein bisschen Pünktlichkeit“ war immer wieder zuhören. Im Zug dann „Achtung Fahrkartenkontrolle! Was is’n das, e Kinnnerkart“, Passagier: „Sehn’se ma, wie lang ich schon unterwegs bin“. Das Lied der Fußballfans im „Sonderzug nach Frankfurt (Pankow)“ endete passend „Freude Jubel Tränen-Ach wie isses hier schee“.
Nach der Pause mit Schunkelrunde startete die Playbackshow „Licht aus Spot an“. Ein Grieche in traditionellen Gewand sang den Schmachtefetzen „Goodbye My Love“. Bei Disco-Licht sang Waltraud Wallenstein „Er gehört zu mir“. Mit „New York New York“ war die legendäre Playbackshow wie immer ein voller Erfolg und brachte die Gäste zum Jubeln aus ihren Sitzen.
Und wieder einmal begeisterten die Junkin‘ Jerks – Girls mit ausdrucksstarkem und dynamischen Hip Hop. Die phantasievolle Choreografie hatten sie selbst erarbeitet und ohne Trainerin einstudiert. Eine reife Leistung!.
Bei der „Wetten dass Show“ der Sektion Tresen musste die Biersorte am Blopp erkannt werden und der „beste Baggerfahrer“ hat wirklich ganz doll die Mädels angebaggert. Ehrengast Donald Trump baggerte auch, Michelle Hunziger saß neben ihm. Bei der Saalwette konnten natürlich alle ohne Probleme den 0,4l Schoppe leertrinken. Herrliche Gags, ein fach klasse.
Nach der Schunkelrunde betätigte sich Lothar Kirschenknapp, Vereinsring-Vorsitzender in Hofsänger-Sommertracht als Hobbypolitiker „An jeder Dollerei is e bisschen Wahrheit is dabei“. Mit verschiedenen Liedern aus seinem Hofsäger-Leben heizte er die Stimmung an.
Das „Männerballett mit Mädels BBB“ tanzte im Bauarbeiterlook, mit Bierkasten, Latzhose und Unterhemd, mit viel Power. Im Zwischenpart kamen die Mädels ebenfalls mit viel Dynamik dazu. Die sichtbare Freude an der Bewegung goutierte das Publikum mit großem Applaus.
Final sangen alle Aktiven auf der Bühne „Wir sind Mainzer“.und „Im Schatten des Doms“.Leider konnte der 1. Vorsitzende Albrecht Hertzbach, die Sitzung krankheitsbedingt nicht beschließen. Ralf Metzler. bedankte sich bei allen Beteiligten auf und hinter der Bühne. Die Kulissenmädels Erika Gerharz und Coni Gerbig hatten alle Hände voll zu tun, aber immer war alles rechtzeitig an den richtigen.Die neue Begleitband, füllten die Umbau-Pausen mit mitreisender Schunkelmusik und untermalten wunderbar die Vorträge.
Es wurde viel gesungen, geschunkelt, geklatscht, ein Fest der Lebensfreude und Gemütlichkeit, der Mundart und des politischen Beitrags gings zu Ende. (Text: MW, Bilder: Privat)